Essen pflanzen – die erste

Nach einem schönen sonnigen Samstagnachmittag wünsche ich euch nun einen schönen Samstagabend 🙂

Wie ihr bereits wisst, sind wir im Sommer nach Hannover gezogen. Nachdem wir sechs lange Jahre lang mit einem Balkon vorlieb nehmen mussten, der sich zum einen sehr klein präsentierte und zum anderen in Blick- und Riechweite zum Müllplatz, der gefühlt vom ganzen Wohnblock mit Müll gespeist wurde, lag, sich als dunkles Loch bezeichnen lassen muss, da er perfekt ausgerichtet war, in die Himmelsrichtung, die ihn niemals aber auch wirklich niemals einen Sonnenstrahl zukommen ließ, freuten wir uns umso mehr, über einen Außenraum, der mit Fug und Recht als Balkon bezeichnet werden kann! Hell und groß und nur darauf wartend maximal genutzt zu werden!

Da wir im Winter eher weniger Zeit damit verbringen wollten, uns der Außengestaltung anzunehmen, haben wir beschlossen, schon mal indoor-tauglich zu starten. Es schien uns sinnvoll zumindest ein paar essbare Sauerstoff-Lieferant*innen auf dem genannten Balkon anzupflanzen. Also ein Experiment, welches hoffentlich glückt.

Man braucht: Erde, Samen, Vorziehkästen, Bio-Dünger, eine sonnige Fensterbank und kleine schmaddelige Finger zum Samen-in-die-Erde drücken!

Erde und Dünger hatten wir noch von einem ersten Blumenpflanzanlauf im Spätsommer. Vorziehkästen gibt es gerade bei Lidl zu einem Viertel des Preises, den man für vergleichbare Kunststoffvorrichtungen in einem Baumarkt bezahlt hätte. Samen essbarer Pflanzen haben wir dann doch vom Baumarkt. Sonnige Fensterbank ist vorhanden und kleine Finger äh… auch 🙂

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Vorziehkasten mit Erde befüllt.

 

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Samen über die Erde streuen und…

 

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in die Erde drücken.

 

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Neue Erde verteilen und…

 

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mit Dünger-Wasser-Gemisch gießen. Mmh lecker…

 

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Deckel drauf und next 🙂

 

Den Anfang durften Kresse, Ruccola, Schnittlauch und Basilikum machen. Und so wandern sie nun in trauter Dreisamkeit von sonniger Fensterbank zu sonniger Fensterbank.

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Eine gute Entscheidungshilfe bei der Frage, was wir wo und wann mit welchen Hilfsmitteln auf dem Balkon überhaupt anbauen können, lieferte die Balkon-Oase.

 

Ich hoffe euch morgen wieder etwas aus der Nähstube zeigen zu können, schließlich heißt der Blog mit Zweitnamen „Nähprojekte“… Mmh diesen Beitrag ordnen wir einfach mal unter „und andere Leidenschaften“ ein!

Es grüßt euch

Mara

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